Wenn ein Schimmelpilzbefall vorliegt, muss zu allererst die Ursache gefunden werden.
" RICHTIG LÜFTEN ! " - wenn diese Aussage im Raum steht, erhitzen sich sehr schnell die Gemüter. Angemessenes Lüften ist natürlich Grundlage für ein gesundes Wohnklima. Wenn jedoch ein Schimmelpilzschaden in Wohnungen auftritt, ist es oft ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren, die ihn begünstigt haben.
Bauphysikalische Probleme
Nutzerverhalten
Abdichtungsprobleme in der Aussenhülle
Leckageschäden
Baukonstruktive Schwachstellen -
können solche Faktoren sein.
Währen eines Ortstermins wird durch Messungen, In Augenscheinnahme der Situation, Befragung der Bewohner und evtl. Probenahmen nach den Ursachen des Schadens geforscht.
Es gibt zahlreiche Arten von Schimmelpilzen, die jeweils verschiedene Wirkungsweisen auf den Menschen haben.
Um genauere Aussagen über einen Schimmelpilzbefall zu machen, müssen Proben vor Ort genommen und im Labor weiter untersucht werden.
PROBENAHMEVERFAHREN
Materialproben
Oberflächenkontaktproben
Luftprobenahmen
Hausstaubmessung
MVOC Messungen
Einsatz eines Schimmelspürhundes
Welches Probenahmeverfahren gewählt wird, hängt von der gewünschten Aussage einer mikrobiellen Untersuchung ab.
Aussagen können z.Bsp. gemacht werden über:
- die Schimmelpilzart, ihre toxische Wirkung oder das Infektionspotenzial, das von ihr ausgeht - über die Art des Befalls, ist es ein aktiver Befall oder sind es Anflugsporen aus der Umgebung
- die Konzentration der Schimmelpilzsporen in der Luft
- die Wahrscheinlichkeit eines versteckten Schimmelpilzbefalls ohne sichtbaren Schaden